Medikamentenwahnsinn

Auf der Suche nach einem verantwortungsbewussten Tierarzt, einer vor allem von der Liebe zum Tier geprägten Tierarzt/Tierärztin, wird nicht so schnell erfolgreich sein, denn diese Spezies stirbt anscheinend aus. Trotzdem sollte sich jeder die Mühe im Interesse des Tieres machen.

Immer wieder stößt man darauf, dass alles dafür getan wird, sich den Patienten zu erhalten. Von Heilung keine Spur. Ein Medikament nach dem anderen wird ausprobiert, immer mehr Nebenwirkungen werden damit in kauf genommen und immer wieder wird eine weitere Untersuchung für nötig befunden, die neue Medikamentengaben auslöst u. s. f.

Viele Tiere werden zu Dauerpatienten. Oft ist das verbunden mit einem langen Leidensweg der behandelten Tiere. Die Endstation heißt "Einschläfern" - was für ein freundliches Wort für Umbringen. Verantwortlich dafür ist niemand, am wenigsten der Arzt. 

Wer jetzt nicht einschläfern lassen will, quält sein Tier und muss mit einer Anzeige wegen Tierquälerei rechnen.

Ist das nicht pervers?

Steht hier nicht einiges auf dem Kopf?

Kaum steht der Hund auf dem Untersuchungstisch, bekommt er schon eine Spritze. Wegen der vielen Neben Nebenwirkungen werden auch andere, neue Symptome erzeugt, die ebenfalls behandelt werden müssen und so geht es fort.

Aus diesem Teufelskreis kommen viele Tiere und ihre Halter nicht mehr nicht mehr heraus.

Ja, es schreit und stinkt zum Himmel.

Wer kontrolliert eigentlich diese Ärzte, wer klagt sie an? Die Tiere lassen es über sich ergehen und leiden still.

Und die Halter bezahlen die Rechnung ohne zu murren, der "weiße Kittel" macht sie stumm!