Der Anfang vom Ende

Das traurige Schicksal meiner Wilma

Die Geschichte beginnt hier

Es ist gar nicht so leicht mit dem Anfang vom Ende zu beginnen.

Die Kleintierpraxis,Dr. Friederike Schmidt in Peine, in der mein Westiemädchen ca. 2 Jahre behandelt wurde, suchte ich am 05.11.2017-Notdienst hatte eine angestellte Tierärztin,

letztmalig auf. An diesem Tag ging es ihr gar nicht gut, seit Tagen hatte sie nichts mehr gefuttert und erbrach gelben Schleim. Meine Wilma war merkwürdig ruhig, auch in der Praxis. Dass kannte ich von ihr gar nicht.

Die Tierärztin versorgte mein Westiemädchen mit Medikamenten und gab mir noch Tropfen mit.

Ein paar Tage vorher habe ich durch Zufall erfahren, dass in der Praxis ein anderes Westiemädchen durch die Behandlung der Tierärztin Dr. Friederike Schmidt, an einer Luftembolie gestorben ist. Die Tierärztin, die am 05.11.2017, es war ein Sonntag, Notdienst hatte, bestätigte mir diesen Vorfall und fügte hinzu, dass es sehr dramatisch war.

An dieser Stelle komme ich kurz auf den 19.10.2017 zurück.  An diesem Tag war ich in der Praxis. Es sollten die Krallen geschnitten werden und ich erzählte der Tierärztin, dass meine Hündin etwas merkwürdig ist in der letzten Zeit. Beim Spaziergang ist sie kurz seitlich umgekippt und schnauft und schmatzt in der Nacht und macht mich alle 2 Stunden wach, seit ein paar Tagen. Sie meinte nur, ja, Schlafentzug ist nicht so angenehm. Ich kann es nicht erklären, ( war es Intuition ?) aber ich wollte, dass die Tierärztin das Herz meiner Hündin abhört. dann hat sie ein Herzgeräusch festgestellt. Ich fragte sie was mit der Lunge ist. Sie reagierte sehr unwirsch und meinte, ich habe doch gesagt, da ist ein Herzgeräusch. Sie meinte es wäre Grad I und ein giemendes Herzgeräusch. Weiter sagte sie nichts, wir konnten die Praxis ohne weitere Aufklärung verlassen. Da die Tierärztin nichts weiter gesagt hat, haben wir die Praxis verlassen. Das alles hat mir nicht wirklich gefallen, etwas störte mich, konnte aber nicht erklären was. Also habe ich mich auf die Tierärztin verlassen. Am 25. 10.2017 hatte mein Westiemädchen plötzlich hohes Fieber. Ich suchte die Praxis auf. Ein Infekt wurde festgestellt, verschärfte Atmung, wie auch wieder das Herzgeräusch.

Versorgt wurde meine Hündin mit Medikamenten. Wir konnten wieder gehen.

Am 27. 10. 2017 wieder in der Praxis. Tierärztin hört das Herz ab und erklärt mir, dass das Blut wieder zurückfließt. Reichte mir das Stethoskop rüber und sagte, hören sie mal.....ich hörte ein zischendes Herzgeräusch. So kann ich es beschreiben!

Mein Westiemädchen wurde wieder mit Medikamenten versorgt. Dann wurde ein Termin zum Herzultraschall für den 03.11.2017

vereinbart. Wir konnten wieder gehen. Meiner kleinen Wilma ging es nicht gut. Da sie grundsätzlich sehr gestresst war, gezittert hat, wenn sie zur Tierärztin mußte, habe ich den Termin zum Herzultraschall auf den 06.11.2017, verschoben. Ich hoffte, dass sie sich bis dahin wieder erholt hat. Aber genau das geschah nicht, also am 05.11.2017 mit ihr zum Notdienst, wie oben schon beschrieben.

Am 06.11.2017, ein Montag, hatte ich mich entschlossen einen anderen Tierarzt aufzusuchen. Meine Wilma war ganz ruhig.

Ich berichtete ihm was vorgefallen war. Er schaute sich meine Hündin an, hörte sie ab und wurde sehr nachdenklich und sagte, ihre Wilma ist schwer krank! Schwere Herzinsuffiziens und Lungenödem. Viel Hoffnung machte er mir nicht. Er fügte noch hinzu, die Herzinsuffiziens, also ganz korrekt, die Mitralklappeninsuffiziens, hat Wilma nicht erst seit 14 Tagen, das hat sie schon länger. ACE-Hemmer bekam ich mit für Wilma. Da sie aber seit Tagen nichts mehr gefuttert hat und nun auch noch aufgehört hat zu trinken, war es nicht möglich ihr die Tabletten zu geben.

Am 07.11.2017, weitere Details möchte ich mir ersparen, hatte mein kleines Westiemädchen ihren letzten Tag. Und für mich der schlimmste Tag in meinem Leben! Ich werde mich davon nie wieder erholen!

Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich, angefangen am 19.10.2017, ein merkwürdiges Bauchgefühl verspürt habe. Der Tierärztin aber mehr vertraut habe, als meinem Bauchgefühl. as sollte mir jetzt nicht wieder passieren.

Meine kleine Wilma ist innerhalb von 14 Tagen von mir gegangen. Schwere Mitralklappeninsuffiziens und Lungenödem haben ihr Leben beendet. Mein Bauchgefühl sagte mir, hier stimmt etwas nicht! Leider zu spät, aber diesmal ignorierte ich mein Bauchgefühl nicht.

Ich rief in der vorherigen Kleintierpraxis an und sagte, dass meine Wilma gestorben ist. Die Tierarzthelferin war sehr nett am Telefon, aber die Tierärztin verweigerte mir jedes Gespräch. Wieder angerufen und die Unterlagen von Wilma verlangt. Kleckerweise wurde mir etwas zugeschickt. Schriftlich hatte ich der Tierärztin dann nochmals mitgeteilt, warum meine Wilma nicht mehr lebt. Sie antwortete schriftlich, sagen sie mir bei welchem Tierarzt sie waren und dann können wir reden.

Da ich mich nicht erpressen lasse, habe ich abgelehnt ihr zu sagen, bei welchem Tierarzt ich war. Dementsprechend lehnte sie jedes Gespräch mit mir ab. Ich teilte ihr auch mit, dass sie die Verantwortung für den Tod von Wilma trägt.

Bald schreibe ich hier weiter..........es kostet mich sehr viel Kraft....